Pacific Rim Cuisine oder Hawaiian Fusion

Die hawaiianische Küche ist geprägt von ihrer Geschichte. Schon die polynesischen Ureinwohner verwendeten zu Captain Cooks Zeiten alle Arten von Fisch, Geflügel, Schweinefleisch, Kartoffeln und einheimisches Gemüse.
Die Europäer brachten ihre eigenen Pflanzen mit, bauten tropische Früchte auf Plantagen an und beschäftigten Chinesen und Japaner als Arbeitskräfte, die wiederum Reis, Soja, süß-saure Soßen und asiatische Gewürze einführten. Zwischen 1880 und 1920 entwickelte sich aus dem Völkergemisch eine einheimische Küche, die sich auch behauptete, als Hawaii 1959 der 50. amerikanische Staat wurde.
Von diesem Zeitpunkt verstärkte sich zwar der ungesunde amerikanische Ernährungseinfluss auf die Inselgruppe, konnte sich aber nicht durchsetzen. Begünstigt wurde das in den 90er Jahren durch die Tendenz zur kalorienarmen Ernährung, wie sie ja schon seit jeher in der japanischen und chinesischen Küche verankert ist.
Da in den großen Hotels in Hawaii Köche aus aller Herren Länder arbeiten, entspann sich im Laufe der Zeit ein Wettbewerb unter ihnen, wem es wohl am besten gelang, die vielfältigen Fischarten, Früchte und Gemüse der hawaiianischen Inseln mit Grill, Pfanne oder Wok unter Verwendung der südostasiatischen Gewürze und Saucen zu einer schmackhaften Komposition zu verschmelzen. Die daraus entstandene "Pacific-Rim-Cuisine" krönt seit zwei Jahrzehnten die Speisekarten der Restaurants. Seit 2006 bemüht man sich, die Feinheiten der europäischen Küche zu integrieren und spricht nun von der "Hawaiian Fusion Cuisine". Hinzugekommen sind nämlich neben erstklassigem Rindfleisch aus den USA auch australisches Lamm sowie Wild aus Neuseeland.
Die Creationen sind wirklich einzigartig; die Speisekarten klingen wie eine Symphonie exotischer Früchte und Gewürze.
Ein Beispiel aus dem Restaurant "Wahooo Seafood Grill and Bar" in Kauai:

Hapapuu´pu
Delectable sea bass seasoned and grilled seared, set upon a mound of whipped washabi mashed potatoes, sauteed fresh mushrooms and spinach, comlemented with garlic Pesto Cream Sauce

Auf deutsch:
Köstlicher Wolfsbarsch, gewürzt und auf dem Grill gebraten, serviert auf einem Hügel von schaumig geschlagenem Kartoffelpüree mit grünem Meerettich, als Beilage in Butter gedünstete frische Champignons und Spinat. Alles garniert  mit einer cremigen Kräuter-Sauce und einem Hauch Knoblauch.

Läuft Ihnen da nicht das Wasser im Mund zusammen? Im Bild ist es der Teller oben links; meine Frau hatte vorn das Gericht bestellt, ich weiß aber nicht mehr, ob es Schwertfisch oder Ono war. Jedenfalls haben wir  hervorragend gegessen und jeder 27$ bezahlt (Okt. 2010).
Bei dem Fischreichtum im Pazifik verwundert es keinen, dass Fische das Hauptnahrungsmittel der Inseleinwohner von jeher waren und es heute noch sind. Dementsprechend groß ist das Angebot in den Restaurants. In Hawaii gibt es viele Fische mit hawaiianischen Namen, an die man sich erst einmal gewöhnen muss. Aber die Kellner aller Restaurants sind darauf eingestellt, dass die Touristen die Namen der einheimischen Fische nicht kennen. Fragen Sie also ruhig nach und lassen Sie sich die Zubereitung erklären. Hier die wichtigsten Arten:
Ahi
(= yellowfin tuna und bigeye-tuna). Außerordentlich populär ist der kleine Thunfisch mit den gelben Flossen. Er wird in allen Variationen angeboten. Die Hawaiianer lieben ihn auch in dünnen rohen Scheiben auf japanische Art ("sashimi") und natürlich auf die uralte hawaiianische Art ("poke"), bei der dünne rohe Scheiben mariniert werden. Der etwas größere Bigeye-Thunfisch (20-30 Pfund) wird genauso so verwendet.
Mahimahi
(= dolphinfisch oder dorado). Das ist der bekannteste Speisefisch in Hawaii. Er hat nichts mit dem Delphin zu tun, sondern heißt seltsamerweise nur  so. Die sehr schmackhaften Filets sind weiß bis rosafarben, aber auch nicht billig, wenn sie frisch gefangen sind. 10-20 Pfund schwer sind im Durchschnitt die gefangenen Exemplare.
Onaga
(= ruby snapper). Eigentlich ist das der japanische Name für den Roten Snapper; er wird aber überall so genannt, ob wohl der hawaiianische Name `ula `ula lautet. Ein sehr leckerer Speisefisch; das Fleisch ist noch etwas saftiger und geschmackvoller als das vom Pink Snapper. Die Fanggewichte rund um Hawaii liegen zwischen 2 und 18 Pfund.
Ono
(= wahoo). Er gehört zu der Gruppe von Königsmakrelen und hat weißes, schmackhaftes Fleisch. "Ono" heißt "lecker" auf hawaiianisch. Die um Hawaii herum gefangenen Exemplare haben ein Gewicht von 8- 30 Pfund, obwohl sie noch viel größer werden können..
Opakapaka
(= pink snapper). Nirgendwo auf der Welt wird der Pink Snapper so schön fett wie in den hawaiianischen Gewässern (12- 18 Pfund). Die hell-rosa farbigen Filets werden in den Restaurants meist gedünstet oder gebraten angeboten.
Opah
(= moonfish). Die um Hawaii herum gefangenen Mondfische sind durchweg 60-200 Pfund schwer. Ihr Fleisch ist sehr unterschiedlich - je nachdem aus welcher Stelle es herausgeschnitten wurde. Die Farbe reicht von weiß über rosa, orange, rot bis braun. Es schmeckt hervorragend und eignet sich zum Braten und Grillen.
Shutome
(= swordfish). Eigentlich ist shutome auch ein typisch japanischer Ausdruck für den Schwertfisch, aber er wird überall in Hawaii verwendet. Dabei handelt es sich um eine Gruppe der großen "Billfish", die als Marlin oder Schwertfisch den offenen Ozean bewohnen. Sie werden locker bis 500 Pfund schwer und bilden das Grundgerüst vieler Fischrestaurants. Ihre Filets eignen sich gut zum Braten, Grillen oder Dünsten.
Hebi
(= spearfish). Dieser Fisch ist außerhalb von Hawaii wenig bekannt, weil er nur in tropischen Gewässern gefangen wird. Er wird auch nicht kommerziell gefangen, sondern meist nur von Sportfischern, die mit der Angel eigentlich Marlins oder Schwertfischen nachjagen. Andererseits ist er auch oft bei den Berufsfischern zu finden, die vornehmlich Thunfische in den Netzen haben. Die Filets werden in der Regel gegrillt oder gebraten und schmecken ausgezeichnet.
Sonderwünsche in den Restaurants werden meist bereitwillig akzeptiert. Gewöhnen müssen Sie sich allerdings daran, dass kurz nach Ihrer Bestellung schon die Vorspeise serviert wird - und sofort danach das Hauptgericht. Das ist halt amerikanische Pionierzeittradition: Alles muss schnell gehen, damit jeder wieder an die Arbeit gehen kann und den Restaurantplatz für den nächsten frei macht. Verhindern können Sie das nur, wenn Sie zu Beginn lediglich die Vorspeise bestellen. Wenn diese dann serviert wurde, bestellen Sie erst den Hauptgang, dann kommt dieser zeitgerecht. Das akzeptieren die Kellner in den besseren Restaurants auch. Unüblich für die Hawaiianer  - und natürlich auch für alle Amerikaner - ist es, nach dem Essen am Tisch sitzen zu bleiben, sich zu unterhalten oder lediglich noch ein Getränk zu bestellen. Das macht man an der Bar.
 

Empfehlenswerte Restaurants mit Hawaiian Fusion

pacific.jpg (17736 Byte)In Oahu ist natürlich das Angebot am größten. Hier präsentieren sich vor allem die Restaurants der Spitzenhotels mit einer hervorragenden Küche, die keine Wünsche offen lässt. Das gilt im Übrigen für die anderen Inseln gleichermaßen. Allerdings sind die Preise auch entsprechend hoch. Für die Vorspeise zahlen Sie 10...25$, für das Hauptgericht 20...50$ und das Dessert  10...15$, sodass Sie mit einem Getränk locker 100$ los werden können. Dabei sind Steuern (4,5%) und das obligatorische Trinkgeld (mindestens 15%) noch nicht mitgerechnet.
Eine besondere Restaurantempfehlung für diese Kategorie möchte ich nicht geben, sondern nur einige Tipps zu den eigenständigen Restaurants, die die gleiche Qualität zum halben Preis bieten.
Übrigens sollten Sie möglichst vorher anrufen und einen Tisch reservieren. Sonst kann es Ihnen durchaus passieren, dass Sie 20-40 Minuten warten müssen. Die Amerikaner essen früh zu Abend und besonders zur Zeit des Sonnenuntergangs zwischen 17:30 - 18:30 Uhr sind die Plätze dann oft  ausgebucht.
Jameson´s by the Sea in Hale´iwa hat eine sehr kreative Küche, ist aber weit weg; zu den großen Könnern in Waikiki gehören zweifellos Alan Wong´s Restaurant, Keoni bei Keo´s und Sam Choy´s Diamond Head. Ganz nett sind auch die Atmosphäre und das Essen in der
Brew Moon Microbrewery im Ward Center.

In den letzten Jahren haben viele Köche die Pacific-Rim-Cuisine kopiert und teilweise recht interessante Kreationen hervorgebracht. Sie sollten in jedem Fall einmal das Pacific´O oder das I´O  in Maui besuchen. Nach meiner Meinung sind die beiden Restaurants der beste Gegenwert für eine Begegnung mit der Pacific Rim Cuisine. Sehr kreative Gerichte finden Sie auch bei Roy´s, der inzwischen mit vielen Restaurants auf den Inseln vertreten ist. Leider sind alle zum Massenbetrieb geworden, was sich vor allem in der Hektik und in der Lautstärke bemerkbar macht. Tommy Bahama´s versucht sich auch mit einem Restaurant in Maui, schafft aber nicht den richtigen hawaiianischen Touch. Peter Merriman hat ebenfalls in Kapalua eine Niederlassung
Buzz´s Wharf in Maalaea  auf Maui gilt als Geheimtipp, weil es die meisten Touristen nicht kennen. Probieren Sie dort die "Tahitian Prawns" - Einfach toll!

Außer den beschriebenen Restaurants gibt´s natürlich noch jede Menge in und um Lahaina. Allerdings sind dort die Preise durch die Touristen verdorben worden. Speisekarten mit Preisen finden Sie in den beiden Menu and Dining - Guides, die es an allen Info-Ständen gibt.
Neue Hotelanlagen bringen natürlich auch neue Restaurants mit sich; oft sind diese jedoch sehr unpersönlich und bieten nur amerikanische Standardküche. Sehr positiv hebt sich deshalb das neue Duke´s Beach House im Honua Kai Resort in North Kaanapali ab, wie dieser Bereich jetzt heißt. Es bietet eine sehr gute Hawaiian Fusion Cuisine in luftigem Ambiente bei nicht überhöhten Preisen an. Wenn es Ihnen gefällt, können Sie ja auch die anderen Restaurants mal besuchen, die zu dieser Kette gehören.

Auf Big Island hat Roy´s ebenfalls ein Restaurant bei den King´s Shops am Waikoloa Beach aufgemacht. Alles, was Sie bestellen, ist super, aber der Geräuschpegel im Restaurant ist unerträglich. Schöner sitzen kann man im Merriman´s Market Café unter freiem Himmel; einige Schritte weiter hat es sich als italienisches Restaurant erfolgreich etabliert, hat in der Küche allerdings etwas nachgelassen. Vielleicht liegt es auch daran, dass Merriman zwei neue Restaurants in Kauai und Maui eröffnet hat und die Heimatinsel vernachlässigt. Tommy Bahama´s betreibt auch ein Tropical Café an den Shops at Mauna Lani. Die Insel ist kulinarisch stark im Kommen. Ansonsten gibt es dort gute und preiswerte amerikanische Küche. Das originale Merrriman´s in Wailea auf Big Island ist natürlich große Klasse und hat wieder vom Star Advertiser den 1. Preis bekommen. In meinen Augen ist es aber zu teuer für das, was es bietet. Da ist Daniel Thiebaut durchaus eine Alternative. In Kona kann man bei Jameson´s by the sea wirklich direkt am Meer hervorragend sitzen und essen. Auch Huggo´s ist durchaus zu empfehlen. Geheimtipps für Big Island sind das Café Pesto und die Seafood Harbor Bar in Kawaihae. Beide haben authentische hawaiianische Küche mit zivilen Preisen. Das Bamboo Restaurant in Hawi eigentlich noch besser, zumal es dort die berühmte Lilikoi-Margerita gibt. Die sollten Sie probieren!
Wenn Sie wirklich einmal romantisch bei Sonnenuntergang essen und genießen wollen, was die  hawaiianische Küche zu bieten hat, sollten Sie auch "Brown´s Beachhouse" im Fairmont Mauna Lani Hotel probieren. Es ist einsame Spitze!

Auf Kaua´i befinden sich am Kalapaki Beach die beiden etablierten Restaurants "Duke" und "Portofino", die sehr gute hawaiianische Küche anbieten; man kann dort auch zu JJ´s Broiler gehen. Zwei Tipps möchte ich von dieser Insel an Sie weitergeben, weil ich immer wieder viele Einheimische getroffen habe, die darauf schwören, dass die Küche gut und preiswert ist: "The Bull Shed" in Kapaa. Ich kann bestätigen, dass das Essen sein Geld wert ist. Dort gibt es noch ein richtig gutes Pfeffersteak samt Salad Bar für 24.95$. Der zweite Tipp bezieht sich auf "Hukilau Lanai", das ist das Restaurant, das zum Kauai Beach Resort at the Beachboy in Kapaa gehört. Es bietet eine schmackhafte hawaiianische Küche an, deren Fischspezialitäten täglich wechseln und kreativ sind. Für 25$ bekommen Sie neben dem Hauptgericht auch einen Salat oder eine Suppe dazu sowie Brot mit Olivenöl und Balsamico. Das Interessante ist die Weinkarte, denn es werden 20 Weine für jeweils 20$ angeboten, die gut zur hawaiianischen Küche passen. Man sitzt sehr gut und wird freundlich bedient.. Kapaa hat sich gut entwickelt, was die Restaurants angeht. Das "Wahooo" bietet erstklassigen Fisch an; in Poipu liegen Roy`s und das Beach-House seit Jahren in der Gunst der Feinschmecker vorn. Jetzt ist sogar noch Merriman´s hinzugekommen. Im Norden gibt es als besonderen Tipp noch das Lighthouse Bistro in Kilauea. Die Küche ist hervorragend und das Steinlager Bier vom Fass auch. Wenn Sie exquisite Küche mögen, besuchen Sie Casa di Amici in Poipu und probieren Sie den Hummer in weißer Trüffelsauce mit frischen Gemüsen. Sie werden begeistert sein!
Gourmets sollten sich die aktuelle Ausgabe des "Kauai Menu- and Dining-Guide" besorgen. Den gibt es im Übrigen auch online. Schauen Sie doch mal rein. Schon beim Durchblättern werden Sie Appetit bekommen.
Dass Kaua´i sich in den letzten Jahren deutlich verbessert hat, merkt man auch daran, dass viele Restaurants in den amerikanischen Reiseführern Top-Beurteilungen bekommen haben. Und Po´ipu hat viele Attraktionen hinzugewonnen. Da um Po´ipu eine komplett neue Community mit vielen Luxusvillen entsteht, ist die erforderliche Einkaufslandschaft in Form des Kukiu´ula Village bereits fertig gestellt und beherbergt neben Merriman´s jetzt auch Josselin´s Tapas Bar und Grill. Toll, dass Jean Marie Josselin zurück auf seine Heimatinsel gekommen ist, auf der er damals das erste der legendären "Pacific Cafe´s" eröffnet hatte, die den Ruhm der Pacific-Rim-Cuisine mitbegründet haben. Leider ist seine Tapas-Bar kein echter Gourmet-Tempel mehr für hawaiianische Spezialitäten, sondern er bietet jetzt spanisch und international inspirierte Häppchen zu ordentlichen Preisen an, womit er allerdings Erfolg zu haben scheint, denn das Restaurant ist immer gut gefüllt. Leider haben auch hier Hektik und ein hoher Geräuschpegel Einzug gehalten. Ein mexikanisches Restaurant wird außerdem noch hier in Kürze eröffnet.
Auf der Kilohana-Plantation, einer alten Zuckerplantage aus den 30er Jahren in der Nähe von Lihue hat sich ein neues Restaurant mit hawaiianischer Küche etabliert: Es heißt 22° North und ist einen Besuch wert, weil man wunderbar entspannt unter den Arkaden des alten Herrenhauses speisen und die tropische Atmosphäre genießen kann. Das ist auch etwas für einen ausgedehnten Brunch am Sonntagmorgen.

Die Preise in den Restaurants

Natürlich wollen Sie wissen, was die hawaiianischen Leckerbissen kosten.
Gegenüber den letzten Jahren sind die Preise gewaltig angestiegen. Während man eine Pizza noch für 10 $ bekommt und die Fast-Food-Ketten alles zu ähnlichen Preisen wie in Deutschland anbieten, kosten jetzt die Hauptgerichte in den Restaurants durchweg 25 $ und mehr (Okt. 2010). In guten Restaurants werden das dann aber auch leicht 35 $ oder mehr. Zum Essen trinkt man gewöhnlich Wasser (mit Eiswürfeln und einer Zitronenscheibe), das überall kostenlos serviert wird. Ein Glas Bier (0,33 l) kostet zwischen 4 $ und 6,50 $, je nach Restaurant. Oft gibt es einheimisches Bier vom Fass, das kräftiger ist und gut schmeckt. Viele Restaurants legen Wert auf eine gute Weinkarte, weil diese bei den Bewertungen der Restaurants immer eine große Rolle spielt. Für ein Glas Wein bezahlt man zwischen 6 $ und 15 $, bei Merriman´s auch 19 $ oder 22 $, wenn es sich um hochwertige Sorten handelt. Die Preise für eine ganze Flasche sind normalerweise durchaus akzeptabel; sie liegen zwischen 20 $ ...40 $ und natürlich auch noch höher. Allerdings kommt es natürlich darauf an, was Sie gern trinken. Die Auswahl bezieht sich vornehmlich auf Weine aus den USA; vielfach auch auf Neuseeland. Außerdem ist meist ein deutscher Riesling mit auf der Karte.
Die Vorspeisen kosten durchweg zwischen 8 $ und 18 $; Brot und Beilagen müssen oft noch zusätzlich bezahlt werden. Hierzu muss man die Speisekarte genau studieren und sollte sich nicht scheuen, danach zu fragen.
Die Kellner in Hawaii erklären meist ziemlich ausführlich die einzelnen Speisen, weil sie wissen, dass auch die Amerikaner vom Festland oft nichts mit den hawaiianischen Namen und Zubereitungsarten anfangen können. Achten Sie bei der Bestellung immer darauf, dass Sie zwischen Vorspeise und Hauptgang etwas Zeit eingeräumt haben möchten, sonst kommt beides superschnell - wenn nicht gleichzeitig!
Wenn Sie anschließend gefragt werden, ob Sie noch einen Dessert möchten und dies verneinen, kommt unweigerlich die Rechnung.

Der Nettobetrag auf der Rechnung ist bei vergleichbarem Standard und Währungsumrechnung nicht viel höher als bei uns in Deutschland; dazu kommen allerdings Steuern von 4,15 % und die Bedienung von mindestens 15 %. Aus einem Abendessen für 2 Personen  mit einem Rechnungsbetrag von 87,50$ werden dann immer 100 $ und mehr. Viele Restaurants sind sogar so clever, dass sie für die ausländischen Gäste einen Stempel auf die Rechnung setzen, der einen Vorschlag für ein Bedienungsgeld von 15%, 18% oder 20% enthält. Je nach Zufriedenheitsgrad wird der entsprechende Satz zur Zahlung empfohlen.

Weitere Hinweise:

Thema/Titel Internet-Adresse
Taste of the Islands - Restaurantführer für alle Inseln www.honolulupublishing.com
Restaurantführer für Oahu www.restauranteur.com/hi/oahu/
www.honolulupublishing.com/
Menu and Dining Guide Kauai www.kauaimenu.com
Maui Menu and Ding Guide www.menu-magazine.com
Empfehlenswerte Restaurants auf Big Island www.alternative-hawaii.com/rest/award.htm
Roy´s Restaurants www.roysrestaurants.com
Sansei Restaurants mit den besten Sushis der Inseln http://sanseihawaii.com/
Pacific´O Restaurant in Maui www.pacificomaui.com
I´O Restaurant in Maui www.iomaui.com
   
Hawaiianische Fische - von der Meeresbiologie über die Fanggründe bis zu den Restaurants www.hawaii.gov/dbedt/seafood/index.html
Merriman´s in Big Island, Kauai und Maui www.merrimanshawaii.com
Josselin´s Tapas Bar and Grill in Kauai www.josselins.com
Duke´s Restaurants www.dukesmaui.com/

 Hier geht´s weiter, wenn Sie mehr von den anderen Inseln wissen wollen:
Kauai        Lanai        Big Island        Molokai         Oahu        Maui

Letzte Aktualisierung dieser Seite am 30.10.10

BALKN005.GIF (1641 Byte)BALKN005.GIF (1641 Byte)

  * * * * * *